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Eine humane Weltwirtschaft

Ronald » 21 Januar 2009 » In Business Social » 1 Comment

Während des G8-Gipfels von Heiligendamm im Sommer 2007 besuchte ich in Berlin den ersten “Vision Summit”.

Buch - Eine humane Weltwirtschaft

Unter dem Motto “Eine humane Weltwirtschaft” wurden auf diesem Visionsgipfel insgesamt 10 Zukunftskonzepte vorgestellt, die zugleich konstruktiv-visionär sowie handlungsorientiert und damit praktisch umsetzbar sind.

Für mich war dies die sinnvolle Alternative zum “Dagegen”-Demonstrieren in Heiligendamm.

Konzepte wie die Global Marshall Plan Initiative, Microcredit-Banken oder das demokratische UN-Parlament sind detailliert ausgearbeitete Vorlagen, auf deren Grundlage die Welt nach “der Krise” neu geordnet werden könnte.

Damals - was in Anbetracht der knappen 18 Monate, die seither vergangen sind, doch ein merkwürdiges Wort ist - waren die großen Acht ja noch nicht recht bereit für Veränderungen.

Konkrete Lösungsvorschläge gibt es, jetzt muss gehandelt werden.

Informieren Sie sich über die 10 Zukunftskonzepte

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Die Armut besiegen

Ronald » 27 Dezember 2008 » In Business Social » No Comments

Auszug aus einem Essay von Peter Spiegel auf sonnenseite.com:

Ein besonders hartnäckiges Denkmuster hat sich der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus vorgenommen, kreativ zu zerstören: die Vorstellung, dass es immer Armut geben muss. Mit seiner Grameen Bank hat er ein ausgesprochen hartnäckiges Denkmuster auf dem Weg zu einer Welt ohne Armut bereits abgeräumt: Nachdem inzwischen weltweit mehr als 100 Millionen bettelarme Menschen Kleinkredite erhalten und damit ihre Leben selbst erfolgreich in die Hand genommen haben, behauptet niemand mehr, ein Banking ohne Sicherheiten sei undenkbar.

Buch - Die Armut besiegen

Mit seinem neuen Buch „Die Armut besiegen“ tritt Yunus nun einen zweiten Feldzug in seinem Kampf gegen die Armut an. Dazu nimmt er jetzt die Vorstellung ins Visier, Wirtschaft und Kapitalismus können nur mit Unternehmen funktionieren, die auf Profitmaximierung angelegt sind. Seine Gegenthese lautet: „Social Business“, „Sozialunternehmen“ funktionieren sowohl wirtschaftlich als auch gesamtgesellschaftlich viel besser.

Yunus ist nicht nur Wirtschaftsprofessor, sondern vor allem Praktiker und Unternehmer, „Business Week“ nahm ihn immerhin in den Kreis der fünf „besten Unternehmer aller Zeiten“ auf. Selbstverständlich prescht er auch mit seiner neuen revolutionären These auf der Grundlage funktionierender Erfolgsbeispiele vor, zuletzt mit dem „Social Joint Venture“ zwischen Grameen und dem Lebensmittelmulti Danone, das den Auslöser für seine neue Initiatve gab.

Lesen Sie das ganze Essay: www.sonnenseite.com

Auszug aus einem Artikel von Rupert Neudeck auf sonnenseite.com:

Yunus beharrt darauf, dass die Armut die größte Bedrohung für den Weltfrieden sei, nicht der Terror. Da die Armut einem Menschen jegliche Kontrolle über sein Schicksal entzieht, kann sie als völlige Verweigerung der Menschenrechte bezeichnet werden. Werde in einem Land die Meinungsfreiheit oder die Religionsfreiheit verletzt, so sind oft weltweite Probleme die Folge. Doch “Wenn die Armut die Hälfte der Menschheit ihrer grundlegenden Menschenrechte beraubt, wenden sich die meisten von uns ab und leben wie gewohnt weiter”.

Lesen Sie den ganzen Artikel: www.sonnenseite.com

Ein Vorabdruck aus “Die Armut besiegen” und ein Bericht über die “Unternehmenswelt” von Muhammad Yunus findet sich in der Ausgabe 01/2008 von “Senate - Magazin für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft”:

PDF-Download (2,49 MB): www.visionsummit.org

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