Killerpilz Kernkeule
Nicht nur Schleimpilze sind possierliche kleine Gesellen, auch die Kernkeule ist ein faszinierendes Geschöpf… oder nicht?
Gibts auch in “16:9″ auf video.google.de
Nicht nur Schleimpilze sind possierliche kleine Gesellen, auch die Kernkeule ist ein faszinierendes Geschöpf… oder nicht?
Gibts auch in “16:9″ auf video.google.de
Die Dokumentation “Unser täglich Brot” wurde 2008 mit dem Grimme Preis ausgezeichnet.
Sehen Sie den Kino-Trailer auf de.youtube.com (1:42 Minuten):
Ohne Kommentar sprechen in diesem Film die Bilder für sich allein:
Ein Rollwagen mit Plastikkisten wird durch einen Gang geschoben – in den Kisten lebende, frisch geschlüpfte Küken. Das Ziel ist eine Fabrikhalle, wo Frauen die Lieferung sortieren: die Schalen kommen in den Müll, die Küken in einen Trichter, der auf ein Fließband führt.
Von hier aus geht ihre Reise weiter… Männer in Schutzanzügen und Gasmasken fahren auf kleinen Wagen durch endlos wirkende Reihen von Paprika- und Tomatenpflanzen, besprühen sie mit Dünger und Pflanzenschutzmitteln in einem Gewächshaus – so gigantisch, dass es bei Nacht von innen beleuchtet beinahe an eine Raumstation erinnert… Eine Kuh wird in eine überdimensionale Röhre geführt und getötet, die Röhre dreht sich und kippt das tote Tier zur Seite aus. An Ketten wird die Kuh an den Hinterbeinen hoch gezogen, ein Schnitt und sie blutet aus. Hängend wird sie weiter transportiert, die Haut entfernt. Eine riesige Kettensäge zerteilt sie…
Sehen Sie den Film auf video.google.de (ca. 92 Minuten)
Besuchen Sie die Homepage: www.unsertaeglichbrot.at
Heute ist Monsanto vor allem im Bereich des gen-manipulierten Saatgutes tätig und vertreibt auch diese fragwürdigen Früchte in Laos.
Der deutsch-französische TV-Sender arte hat einen spannenden Dokumentarfilm über den Konzern und seine fortschreitende Ausbreitung produziert.
Marie-Monique Robin, Autorin und Regisseurin des Films, im Interview:
Warum ein Film über Monsanto?
Auf diese Frage, die man mir in den letzten drei Jahren immer wieder stellt, anworte ich immer das Gleiche: Ich reise seit über 20 Jahren durch die Welt, und überall habe ich von diesem amerikanischen Multi gehört und – offen gestanden – meist nichts Gutes. Deshalb wollte ich es genau wissen und habe erst einmal Monate lang im Internet gesurft. Dabei fand ich heraus, dass Monsanto eines der umstrittensten Unternehmen des Industriezeitalters ist, das die extrem hohe Toxizität seiner Produkte immer verschleiert hat.
Wie sieht es heute aus? Sagt Monsanto heute die Wahrheit über sein genmanipuliertes Saatgut? Kann man dem Konzern Glauben schenken, wenn er sagt, dass dank der Biotechnologien der Hunger auf der Welt und die Umweltverschmutzung ein Ende haben würden? Um eine Antwort auf diese uns alle angehenden Fragen zu finden, habe ich drei Kontinente bereist und die Behauptungen Monsantos mit der Realität vor Ort konfrontiert. Ich traf mit Dutzenden von Zeugen zusammen, die ich zuvor im Internet ausgemacht hatte. Heute bin ich der festen Überzeugung, dass man es diesem Unternehmen nicht gestatten darf, sich des Saatsguts und damit der Nahrung der Welt zu bemächtigen.
Sehen Sie das Interview auf der arte-Themenseite: arte.tv
Sehen Sie den Film auf video.google.de (ca. 110 Minuten)
Sehe Sie auch die Debatte zum Film auf video.google.de (ca. 33 Minuten)
Moderiert von Thomas Kausch mit José Bové (Gewerkschaftler), Christian Velot (Molekulargenetiker) und Dr. Renate Sommer (MdEP).
Marie-Monique Robin veröffentlicht Ihre Recherchen jetzt auch als Buch.
Wenn man mal davon absieht, dass die Anreise kaum ökologisch sinnvoll gestaltet werden kann - gibt es auch in Laos immer mehr “ecotourism” Angebote.
Tourismus ist aber auch einer der wichtigsten “Rohstoffe” dieses armen Entwicklungslandes, auf dessen riesiger Fläche - entspricht der alten Bundesrepublik - gerade mal 6,5 Millionen Menschen leben.
Ein interessantes Reiseziel ist “The Gibbon Experience” inmitten des 123.000 Hektar großen “Bokeo Natur Reservates” gelegen und nur in einem bis zu 5 Stunden dauernden Fußmarsch erreichbar (bei starkem Regen).
Mit Gibbon sind natürlich Affen gemeint und “The Experience” bezieht sich auf deren bevorzugte Art der Fortbewegung…
Aber dazu schauen Sie sich am besten mal unten das YouTube-Video eines offensichtlich begeisterten Touristen an (ist leider nicht von mir!).
Alle Fakten - auch zu den Umweltschutzprojekten in der Region, die durch den Tourismus finanziert werden - gibt es auf der Homepage des Veranstalters: www.gibbonx.org
Mehr zum “Öko”-Tourismus in Laos finden Sie hier: ecotourismlaos.com
Interviews mit Zeitzeugen wie Donald Rumsfeld, Henry Kissinger, Alexander Haig, Lawrence Eagleburger und Buzz Aldrin (siehe Bild) machen glaubhaft, dass es niemals Aufnahmen der Mondlandung gegeben hat.
Die stammen nämlich in Wirklichkeit von Stanley Kubrick… oder doch nicht?
Sehen Sie 52 höchst unterhaltsame Minuten auf YouTube (Englisch)
Wer mitfiebern will, sollte hier erst danach reinschauen: wikipedia.de
In dem Zusammenhang bin ich auch auf diese Homepage aufmerksam geworden:
Dort hat sich jemand die Mühe gemacht und die Argumente der Verschwörungstheoretiker sachlich widerlegt.
Wohlgemerkt, er will nicht beweisen, dass die Mondlandung wirklich stattfand - er zeigt nur die offensichtlichen Fehler in den sogenannten “Beweisen” der Skeptiker.
Genau wie der oben genannte Film ist auch diese Seite sehr unterhaltsam!
Volker Pispers ist für mich der beste und bissigste politische Kabarettist am Markt.
In seinem Programm “Bis neulich” hat er zum Teil 20 Jahre alte Nummern drin, die heute noch genauso brisant und taufrisch sind wie am ersten Tag.
“Wirtschaftsexperten, was blöderes finden sie in keinem Tierpark.”
Auf YouTube habe ich auch einen Teil seines Programms mit englischen Untertiteln gefunden… ein netter Link für Freunde und Bekannte in Amerika.
Eines meiner Lieblingszitate daraus:
“Kanzler Schröder hat gewarnt, dass wir nur wegen dem Irakkrieg jetzt nicht in einen oberflächlichen Anti-Amerikanismus abgleiten dürfen…
aber meiner ist gar nicht oberflächlich.”
Sehen Sie “USA und Terrorismus” mit englischen Untertiteln auf YouTube
Homepage: www.volkerpispers.de
Sie hinterlässt uns zwei beeindruckende und glaubwürdige Dokumente. Hier wird in ehrlicher Weise deutlich, was die Menschen damals bewegte und sehenden Auges in den Abgrund führte.
Auch “Der Untergang” orientiert sich an dieser Quelle - der Film beginnt und endet mit Zitaten aus dem Interview von Andre Heller. Darunter auch die für mich eindrücklichste Szene, wenn Traudl Junge in München angesichts der Gedenktafel der Geschwister Scholl - die ihr Jahrgang waren - für sich feststellt, dass Jungsein keine Entschuldigung dafür ist im toten Winkel zu sitzen.
Im toten Winkel - Hörbuch, DVD und auf YouTube
Bis zur letzten Stunde - die Autobiografie (Buch)
Bereits Anfang 2008 hat der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) eine umfassende Studie zur Finanzkrise vorgestellt.
“Kommt die derzeitige Krise überraschend?”
“Für viele Akteure offensichtlich ja. Ich hatte nach den Recherchen für unser Buch „Weltfinanzsystem am Limit“ so etwas erwartet. Allerdings hatte ich gehofft, dass wir noch zwei Jahre Zeit hätten.”
Lesen Sie auch diese aktuelle Teilanalyse (Oktober 2008):
“Die Reise nach Jerusalem - Gewinner und Verlierer der Finanzkrise” - PDF (ca. 400 Kb)
Die Pressemitteilung des BWA vom Januar 2008 ist angesichts der dramatischen Entwicklungen im letzten Jahr immer noch richtungsweisend und zeigt einige Möglichkeiten für die kommenden Weltkonferenzen zur Finanzkrise auf.
„Wie viele und wie verheerende Finanzskandale brauchen wir noch, bis wir endlich ernsthaft über ein vernünftiges Weltfinanzsystem nachdenken?“, fragt der Ulmer Ökonom Franz Josef Radermacher nach der jüngsten Welle von Krisen und Skandalen in der Finanzwirtschaft. Als Beispiele für notwendige Maßnahmen nannte er die Aufhebung von Steuerparadiesen, wie sie Helmut Schmidt forderte, und die Einführung einer Devisentransaktionssteuer.
In dem BWA-Impulsbuch „Weltfinanzsystem am Limit – Einblicke in den ‚Heiligen Gral der Globalisierung’“ zeigt der BWA-Ökonom und Leiter der BWA-Kommission Steuern und Finanzmarkt Dirk Solte die zahlreichen problematischen Wirkmechanismen im heutigen Weltfinanzsystem auf. „Die jüngsten Verwerfungen waren demnach nicht überraschend und weitere noch viel dramatischere sind vorgezeichnet“, so Radermacher.
Mit umfangreichen Fakten macht die BWA-Studie sichtbar, wie die Deregulierung der Finanzmärkte zu einem permanenten Ausbluten der Staatsfinanzen führte und dadurch die Voraussetzungen für Wohlstand wie Infrastruktur, Bildung und Forschung immer schlechter finanziert werden können. „Global agierende Akteure können sich heute ganz legal ihrer ‚Beitragszahlungen’ für die Gesellschaft entziehen“, stellt Solte fest. In der Folge driftet die Gesellschaft immer weiter auseinander mit wenigen Gewinnern und vielen Verlierern.
„Gerade auch der Mittelstand, viele kleine und mittlere Unternehmen sowie der erfolgreiche Typus der eigentümergeführten Unternehmen gerät zunehmend unter Druck beziehungsweise verschwindet“, resümiert Radermacher. Da kein Bereich so konsequent und umfassend globalisiert ist wie der Weltfinanzmarkt, führt deshalb kein Weg daran vorbei, einen global wirksamen Ordnungsrahmen für das Weltfinanzsystem zu entwickeln und dafür taugliche Systeme und Umsetzungen zu konzipieren. „Nichts weniger muss unsere Antwort sein, wenn wir nicht den Kollaps riskieren wollen“, meint Radermacher.
Quelle: www.bwa-deutschland.de
Prof. Dr. Dr. Radermacher zum Thema im Interview bei bloomberg.tv: (ca. 10 Min.)
Allein in Laos wurden während des Vietnamkrieges über 260.000.000 Streumunitionen eingesetzt. Die Menschen müssen noch heute mit den 60 Millionen Blindgängern leben und viele werden verletzt oder sogar getötet. Weite Landstriche sind wahre Minenfelder und behindern die landwirtschaftliche Nutzung.
Ein Film auf FAZ.net: Laos - Ein Land leidet noch immer unter Streubomben (ca. 2 Min.)
Ein weiterer Film von Handicap International
Teil 1: Streubomben - Krieg nach dem Krieg (ca. 6 Min.)
Teil 2: Streubomben - Krieg nach dem Krieg (ca. 6 Min.)
Bombenentschärfung in Laos: Zahlen, Fakten und Bilder
Der Oslo-Prozess: Dokumentation
Der Global Marshall Plan hat als Ziel eine „Welt in Balance“.
Dies erfordert eine bessere Gestaltung der Globalisierung und der weltökonomischen Prozesse: eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft. Es geht um einen besseren weltweiten Ordnungsrahmen, eine nachhaltige Entwicklung, die Überwindung der Armut, den Schutz der Umwelt, Gerechtigkeit und in der Folge ein neues Weltwirtschaftswunder.
Der Global Marshall Plan umfasst insbesondere die folgenden fünf Kernziele:
Das Buch im Global Marshall Plan Shop: Welt mit Zukunft - Überleben im 21. Jahrhundert
Zwei Vorträge von Prof. Dr. Dr. Radermacher im Video:
“Die Klimafrage im Kontext von Global Governance” (ca. 35 Min.)
“Verantwortung in Zeiten der Globalisierung” (ca. 45 Min.)