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PrivacyDongle – anonym im Netz surfen

Ronald » 11 August 2009 » In Gesellschaft & Politik, Natur & Technik » No Comments

Gegen die behördliche Aufzeichnungswut im Netz gibt es ein Mittel, das PrivacyDongle.

FoeBuD e.V. - PrivacyDongle

Es ist zwar nicht immer alltagstauglich, in der ein oder anderen Situation aber durchaus hilfreich und zeitweises anonymes surfen finde ich schlicht aus Prinzip ausgesprochen zufriedenstellend.

Beim PrivacyDongle handelt es sich um einen handelsüblichen USB-Stick, für den man beim “Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.” (auch als FoeBuD bekannt) ein fertig konfiguriertes Software-Paket bereit hält.

Für die Anonymität im Internet sorgt hier das Tor-Netzwerk.

Das Paket beinhaltet als Browser den Firefox 3 mit den notwendigen Tor-Erweiterungen, CS Lite, RefControl, Adblock Plus, CustomizeGoogle sowie Erweiterungen und Hilfetexte in deutsch, englisch und französisch inclusive Addon für die Sprachumschaltung. Es wird zudem laufend gepflegt und weiterentwickelt.

Die Software läuft auf Mac, Windows und diversen Linux-Versionen, kann dabei plattformübergreifend von Rechner zu Rechner getragen werden und ist recht simpel zu handhaben.

Projektseite und Download: www.foebud.org

FoeBuD e.V. - Button Zensursula

Wer es bequem mag und/oder den Verein unterstützen möchte, kann alternativ ein “orginal” PrivacyDongle kaufen.

Der FoeBuD e.V. unterhält einen auch sonst sehr interessanten Shop, wo man allerlei lustige Aufkleber, Buttons und Gadgets rund um das Thema Datenschutz finden kann.

Stöbern sehr empfehlenswert!

PrivacyDongle und vieles mehr im FoeBuD-Shop (Unterstützungsbedarf)

Bekannt geworden ist der FoeBuD e.V. durch seinen alljährlichen BigBrotherAward

Recht lohnenswerte cczwei-Interviews mit FoeBuD-Aktivist “padeluun” auf der Cebit 2009 (Wahlmaschinen und RFID) und Cebit 2008 (Onlinedurchsuchungen - ab Minute 9).

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Google StreetView Widerspruch

Ronald » 07 August 2009 » In Gesellschaft & Politik » No Comments

Nachdem gestern wieder mal Google StreetView durch die Medien geisterte, musste ich gleich nochmal nachsehen - aber ich hab es doch im Juni schon ausprobiert.

Der Widerspruch bei StreetView ist recht unkompliziert möglich.

Man schickt einfach eine Mail an streetview-deutschland@google.com und widerspricht der Darstellung des eigenen Hauses unter Angabe der entsprechenden Adresse.

Kurze Zeit später erhält man eine Bestätigung incl. Vorgangsnummer:

Sehr geehrte Dame,
sehr geehrter Herr!

Wir bestätigen den Eingang Ihres Widerspruches in Bezug auf Google Maps StreetView.

Google ist im Moment dabei, Bilder für StreetView in Deutschland aufzunehmen; bisher wurden diese Bilder jedoch noch nicht veröffentlicht. Wenn Sie mehr Informationen über StreetView erhalten möchten, besuchen Sie bitte die Internetadresse http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/. Dort informieren wir Sie unter anderem über die von uns eingesetzten Maßnahmen zum Schutz Ihrer Persönlichkeitsrechte (wie z.B. die automatische Unkenntlichmachung von Gesichtern und Nummernschildern) sowie die faszinierenden Möglichkeiten, wie Sie und andere Nutzer in Ihrem täglichen Leben von dem Dienst profitieren können.

Wir entwickeln derzeit Mittel, welche es Ihnen vor der Veröffentlichung von StreetView-Bildern aus Deutschland ermöglichen werden, Google noch genauer über den Gegenstand Ihres Widerspruchs zu unterrichten. Dies betrifft insbesondere Mittel, mit denen Sie uns helfen können, das Gebäude oder Grundstück, auf welches sich Ihr Widerspruch bezieht, verlässlicher zu identifizieren. Wir werden uns diesbezüglich so bald wie möglich erneut mit Ihnen in Verbindung setzen. Bis dahin bedanken wir uns herzlich für Ihre Geduld.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Google Maps Team
Google Inc.
1600 Amphitheatre Parkway,
Mountain View, CA 94043, USA

Ich bin wirklich mal gespannt, wie diese Mittel zur Identifikation am Ende aussehen werden.

Linksammlung zum Thema: Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein

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