Monsanto - mit Gift und Genen
Heute ist Monsanto vor allem im Bereich des gen-manipulierten Saatgutes tätig und vertreibt auch diese fragwürdigen Früchte in Laos.
Der deutsch-französische TV-Sender arte hat einen spannenden Dokumentarfilm über den Konzern und seine fortschreitende Ausbreitung produziert.
Marie-Monique Robin, Autorin und Regisseurin des Films, im Interview:
Warum ein Film über Monsanto?
Auf diese Frage, die man mir in den letzten drei Jahren immer wieder stellt, anworte ich immer das Gleiche: Ich reise seit über 20 Jahren durch die Welt, und überall habe ich von diesem amerikanischen Multi gehört und – offen gestanden – meist nichts Gutes. Deshalb wollte ich es genau wissen und habe erst einmal Monate lang im Internet gesurft. Dabei fand ich heraus, dass Monsanto eines der umstrittensten Unternehmen des Industriezeitalters ist, das die extrem hohe Toxizität seiner Produkte immer verschleiert hat.
Wie sieht es heute aus? Sagt Monsanto heute die Wahrheit über sein genmanipuliertes Saatgut? Kann man dem Konzern Glauben schenken, wenn er sagt, dass dank der Biotechnologien der Hunger auf der Welt und die Umweltverschmutzung ein Ende haben würden? Um eine Antwort auf diese uns alle angehenden Fragen zu finden, habe ich drei Kontinente bereist und die Behauptungen Monsantos mit der Realität vor Ort konfrontiert. Ich traf mit Dutzenden von Zeugen zusammen, die ich zuvor im Internet ausgemacht hatte. Heute bin ich der festen Überzeugung, dass man es diesem Unternehmen nicht gestatten darf, sich des Saatsguts und damit der Nahrung der Welt zu bemächtigen.
Sehen Sie das Interview auf der arte-Themenseite: arte.tv
Sehen Sie den Film auf video.google.de (ca. 110 Minuten)
Sehe Sie auch die Debatte zum Film auf video.google.de (ca. 33 Minuten)
Moderiert von Thomas Kausch mit José Bové (Gewerkschaftler), Christian Velot (Molekulargenetiker) und Dr. Renate Sommer (MdEP).
Marie-Monique Robin veröffentlicht Ihre Recherchen jetzt auch als Buch.


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