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Dr. Siri sieht Gespenster

Ronald » 05 August 2009 » In Kunst & Kultur, Laos » No Comments

Cover - Dr. Siri sieht Gespenster


Der zweite Teil der Krimi-Reihe über den sympathischen laotischen Leichenbeschauer.

Colin Cotterill erzählt wieder eine schöne Geschichte rund um Dr. Siri und seine Gehilfen im Laos der 70er Jahre.

Aus dem Klappentext:

Für Dr. Siri, den einzigen Leichenbeschauer von ganz Laos, bringt der Frühling in Laos nicht nur große Hitze, sondern auch seltsame Todesfälle: Ein Bär ist aus dem Käfig eines Nobelhotels entwischt und scheint nun die Straßen von Vientiane unsicher zu machen. Denn wer oder was sonst sollte die Obstverkäuferin getötet haben, die offenbar von einer mit Klauen und Zähnen bewehrten Kreatur zerfleischt wurde? Und sie bleibt nicht das einzige Opfer. Bald werden weitere Frauen mit ähnlichen Wunden aufgefunden und zu Dr. Siri gebracht. Gleichzeitig geben ihm zwei tote Männer Rätsel auf, die auf einem vollständig verbeulten Fahrrad mitten in der Hauptstadt gefunden wurden. Mit Hilfe seiner beiden Angestellten - des unter einem leichten Down-Syndrom leidenden Mr. Geung und der zupackenden Krankenschwester Dtui - untersucht Siri die Todesfälle. Dabei bekommt er es mit einem abgesetzten König, einer Truppe russischer Zirkusartisten inklusive Dompteur und ein paar Holzpuppen mit einer riesigen Wut im Bauch zu tun.

Echte Krimifreunde seien aber gewarnt! In diesem Buch spielt der Geist eines tausend Jahre alten Schamanen, den Dr. Siri beherbergt, eine große Rolle und er ist in vielfältiger Weise mit der laotischen Geisterwelt verbunden.

Geister spielen im Leben der Menschen in Laos tatsächlich eine nicht unwesentliche Rolle und so bieten diese Bücher neben der Spannung auch einen interessanten Zugang in die mythische Gedankenwelt der Laoten.

Ein Nachteil des ersten Bandes bleibt erhalten: Man ist schrecklich schnell durch mit diesen Büchern und will mehr.

Daher habe ich mir umgehend auch Folge 3 und 4 bestellt, die es bisher nur in Englisch gibt.
Dank der Sprachbarriere brauchte ich fast doppelt so lange zum Lesen, hatte also viel mehr Lesespaß! Es lohnt sich also.

Cover - Disco for the Departed

Cover - Anarchy and Old Dogs

Lesen Sie auch den ersten Band der Reihe: Dr. Siri und seine Toten

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Grüne Elektronik

Ronald » 31 März 2009 » In Natur & Technik » No Comments

Guide to greener Electronics No. 11

Greenpeace International hat den elften “Guide to greener Electronics” herausgegeben.

Regelmäßig prüft und bewertet die Umweltschutz-Organisation alle großen Hersteller von Elektronik-Produkten.

Dabei wird auch die Entwicklung und das ehrliche Bemühen der Hersteller genau beobachtet und kommentiert.

Eine schlechte Lage und Tendenz zeigt sich so bei HP, Lenovo und Dell - hier wurden versprochene Verbesserungen nicht eingehalten oder gar zurückgenommen.

Besser läuft es dagegen bei Apple, die lange Zeit im roten Bereich festhingen, mit einem neuen Umweltkonzept aber nun Plätze gut machen konnten.

Besonders verbessert hat sich Phillips, die “auf Druck von Greenpeace” ihren Umgang mit Elektroschrott wohl deutlich optimiert haben.

Lesen Sie mehr zum Greenpeace-Elektronikratgeber

Hier gehts zum interaktiven englischen Orginal mit allen Einzelergebnissen: Guide to greener Electronics (die Seite wird regelmäßig aktualisiert)

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Therapy? New Album!

Ronald » 24 März 2009 » In Kunst & Kultur » No Comments

Album - Therapy?, Crooked Timber

“Fragt man, ob
die Menschengattung als
eine gute oder schlimme Rasse
anzusehen sei:

so muss ich gestehen, dass
nicht viel damit zu prahlen ist.

Aus so krummen Holz,
als woraus
der Mensch gemacht ist,
kann nichts ganz grades
gezimmert werden.

Anderen Menschen nach unserem Vermögen wohlzutun ist Pflicht, man mag sie lieben oder nicht, und diese Pflicht verliert nichts an ihrem Gewicht, wenn man gleich die traurige Bemerkung machen müsste, dass unsere Gattung leider dazu nicht geeignet ist, wenn man sie näher kennt.”

Immanuel Kant (1724 - 1804), Philosoph



Quantcast

www.therapyquestionmark.co.uk

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Milch-Dumping stoppen!

Ronald » 17 März 2009 » In Gesellschaft & Politik » No Comments

Banner - Stoppt das Milch-Dumping!

Ende Januar führte die EU die Exportbeihilfen für Milchprodukte erneut ein. Milchprodukte werden nun wieder zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt geschüttet und bedrohen somit die Existenz von hunderttausenden Kleinbauern.

Ein Bündnis aus Entwicklungs-, Bauern- und Umweltorganisationen hat deshalb eine Online-Aktion gestartet, um einen Positionswechsel der Bundesregierung zu bewirken:

Sie soll ihre Unterstützung auf europäischer Ebene für Exportsubventionen zurückziehen.

Die Zeit drängt. Bis Ende dieser Woche müssen möglichst viele Unterschriften gesammelt werden, um das Treffen der Agrarminister am kommenden Montag noch zu beeinflussen.

Beteiligen Sie sich! Lesen Sie mehr auf un-kampagne.de

Ausführliche Informationen in diesem Blog zu den Millennium Entwicklungszielen

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Gedanken zum Ende - Woche 11

Ronald » 14 März 2009 » In Gedanken zum Ende » No Comments

Kluge Egoisten
Buch - Weisheit des Verzeihens


denken an andere,
helfen anderen
so gut sie können.

Mit dem Ergebnis,
dass sie selbst davon profitieren.

Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama

www.dalailama.com

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G20-Brief mitunterzeichnen

Ronald » 12 März 2009 » In Gesellschaft & Politik » No Comments

Der Offene Brief von GENISIS kann nunmehr auch von allen engagierten Bürgern mitunterzeichnet werden, um dessen Vorschläge aktiv zu unterstützen.

Ein kurzes E-Mail mit der Kernaussage “Ich unterstütze den Offenen Brief “Next Wall to Fall” an die G20-Staatsoberhäupter” genügt.

Machen Sie mit! Die Adresse finden Sie hier beim GENISIS-Institut

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Offener Brief an die G20

Ronald » 09 März 2009 » In Business Social » 1 Comment

Am 5. März 2009 erhielten die Staatschefs und Finanzminister der G20-Länder Post vom GENISIS-Institut in Berlin. In einem von Peter Spiegel und Franz Alt initiierten Offenen Brief schlägt ein Kreis von Erstunterzeichnern (siehe unten) vor, bei ihrem Treffen am 2. April 2009 in London, völlig neue Wege aus der derzeitigen Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise einzuschlagen.

Offener Brief an die Staatsoberhäupter der G20-Staaten

In der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise entscheidet sich das Schicksal der Weltgemeinschaft in erster Linie dadurch, wie es uns gelingt, endlich eine überzeugende nachhaltige Entwicklung zum Wohle aller Bürger dieser Erde sicherzustellen. Die Beratungen über Systeme einer besseren weltweiten Kontrolle der Weltfinanzeinrichtungen sind hierzu ein wertvoller Beitrag, aber noch lange kein hinlänglicher.

Besonders wichtig sind jetzt beherzte Maßnahmen, die den Schwächsten in der Weltgesellschaft und somit den am stärksten Betroffenen der Weltwirtschaftskrise unmittelbare Unterstützung und Perspektive bieten. Wir schlagen dafür zwei konkrete Maßnahmen vor:

  • Global Marshall Plan für weltweit flächendeckende Kleinkreditsysteme. Die G20-Staaten sollten einen gemeinsamen Fonds auflegen, in den in den nächsten drei Jahren jeweils 10 Milliarden US-Dollar fließen. Diese Gelder sollten ausschließlich dafür eingesetzt werden, um flächendeckend in allen Armutsregionen der Welt, in denen noch nicht genügend Kleinkreditorganisationen vorhanden sind, solche aufzubauen. Nach den Erfahrungen der Grameen Bank und anderer ähnlicher Einrichtungen genügen 3 Millionen US-Dollar, um ein neues Kleinkreditsystem in einer Region zu etablieren, das dann in der Regel nach drei Jahren selbsttragend ist. Mit 30 Milliarden US-Dollar können binnen drei Jahren 10.000 neue Kleinkreditsysteme gestartet werden. Damit kann in wenigen Jahren eine flächendeckende Versorgung der Ärmsten der Welt mit Kleinkrediten sichergestellt und damit eine bereits 130-millionenfach erprobte Perspektive des Auswegs aus der Armutsfalle gemeinsam geschaffen werden.

  • 10-Prozent-Bindung an Investitionen in Social Business. Derzeit entstehen weltweit immer mehr Unternehmen und Joint Ventures, deren Mission ausschließlich in der Lösung der dringlichsten gesellschaftlichen Probleme wie Versorgung mit nachhaltiger Energie, Zugang zu sauberem Wasser etc. liegt. Muhammad Yunus nennt dies „Social Business“ und stellte beim World Economic Forum 2009 in Davos die Forderung, dass mindestens 10 Prozent aller Sondermaßnahmen im Rahmen der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise an Investitionen in solche Social Businesses gebunden sein sollten. Dieser Empfehlung schließen wir uns nachdrücklich an. Immer mehr Social Businesses entwickeln sich gerade auch im ökologischen Sektor wie beispielsweise Grameen Shakti. Dieses hat bisher 160.000 Solaranlagen in Armutshaushalten in Bangladesh installiert und bis 2012 sollen es bereits 7 Millionen sein. Social Business ist somit auch für die dringend notwendige ökologische Wende ein höchst attraktiver Ansatz.

Diese beiden Maßnahmen würden auch folgender Situation Rechnung tragen: Eine wirtschaftliche Erholung nach den gegenwärtigen Zusammenbrüchen kann eine kraftvolle und nachhaltige Perspektive weitaus besser in der aufholenden Entwicklung der bisher zu kurz Gekommenen suchen als in der Steigerung des Überflusses der Minderheit der Superreichen. Die systematische Entwicklung jener zwei Drittel der Menschheit, die bis heute in Armut leben, ist nicht nur moralisch überfällig, sondern auch unter rein ökonomischen Gesichtspunkten das Gebot der Stunde. Das Besondere der beiden vorgeschlagenen Maßnahmen: Sie sind neben ihren unmittelbaren humanitären Effekten zugleich auch die vielleicht intelligenteste und effektivste globale Wirtschaftsförderung.

Im Vertrauen auf Ihre Voraussicht,

gez.

Dr. Franz Alt, Publisher; Frithjof Finkbeiner, Head Global Marshall Plan Foundation; Dr. Franz Fischler, former Commissioner of the European Union; Prof. Dr. Ashok Gangadean, Director World Commission on Global Consciousness; Dr. Heiner Geißler, former Minister of Germany; Celso Grecco, Founder Social Stock Exchange at BOVESPA, Brazil; Prof. Dr. Prabhu Guptara, Head Wolfsberg Institute; Prof. Dr. Hazel Henderson, world renowned Economist and Futurist; Dr. Ashok Khosla, Chairman Development Alternatives and President Club of Rome; Prof. Dr. Dr. Ervin Laszlo, President Club of Budapest; Dr. Rupert Neudeck, Founder Cap Anamur and Grünhelme; Dr. Christian Neugebauer, Editor-in-chief “Glocalist”; Wolfgang Pekny, platform footprint; Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Member Club of Rome and President Global Economic Network; Peter Spiegel, Head Genisis Institute for Social Business and Impact Strategies, Prof. Dr. Dr. Ernst U. von Weizsäcker, Co-Chair International Panel on Sustainable Resource Management

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Der Offene Brief kann von allen engagierten Bürgern mitunterzeichnet werden, um dessen Vorschläge aktiv zu unterstützen.

Ein kurzes E-Mail mit der Kernaussage “Ich unterstütze den Offenen Brief “Next Wall to Fall” an die G20-Staatsoberhäupter” genügt.

Machen Sie mit! Die Adresse finden Sie hier beim GENISIS-Institut

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Lesen Sie dazu auch in diesem Blog: “Welt mit Zukunft” und “Eine humane Weltwirtschaft”

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Gedanken zum Ende - Woche 8

Ronald » 20 Februar 2009 » In Gedanken zum Ende » No Comments

Buch - Vater unser - gleich nach der Werbung


“Weil wir
nur glauben,
was wir sehen,
glauben wir alles,
seit es das Fernsehen gibt.”

 

Dieter Hildebrandt (Kabarettist)
 
www.dieterhildebrandt.com

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Charta für nachhaltiges Wirtschaften

Ronald » 17 Februar 2009 » In Nachhaltigkeit & Entwicklung » No Comments

Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) begrüßt das Ergebnis des Gipfeltreffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Spitzenvertretern von WTO, OECD, IWF, Weltbank und den Vereinten Nationen am 05. Februar in Berlin. Unter dem Arbeitsthema „Globale Lösung für die globale Krise“ hatten sich die Teilnehmer des Treffens auf eine Charta für nachhaltiges Wirtschaften geeinigt, die Merkel bereits auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kurz zuvor angekündigt hatte.

Der BWA und die Global Marshall Plan Initiative argumentieren schon lange für ein besseres Global Governance System, das durch geeignete Verknüpfung der heute noch weitgehend unverbundenen globalen Regime in den Bereichen Wirtschaft (z. B. WTO und OECD), Finanzen (IWF, Weltbank) und Soziales und Umwelt (United Nations, insbesondere ILO) entstehen soll.

Gemeinsame Feststellung der Partner:

Charta für nachhaltiges Wirtschaften

  1. Wir wollen eine Charta für ein nachhaltiges Wirtschaften entwickeln. Alle Organisationen unterstützten den Plan von Frau Merkel für neue Regeln der Weltwirtschaft.
  2. Die Marktwirtschaft ist “Garant für wirtschaftliches Wachstum”. Sie braucht jedoch Regeln, die Marktexzesse verhindern und künftigen Krisen entgegenwirken. Staaten und internationale Organisationen könnten solche Regeln gemeinsam entwickeln. Bestehende Instrumente der OECD etwa zur Unternehmensführung, zur Bekämpfung von Korruption oder zur Zusammenarbeit in Steuerangelegenheiten sind heute schon von Nutzen. Die ILO trägt Elemente für Beschäftigung, sozialen Schutz und menschwürdige Arbeitsbedingungen bei.
  3. Wir werden unsere Zusammenarbeit zur Unterstützung einer stärkeren, sauberen und flexiblen Wirtschaft verstärken.
  4. Wir sind uns einig, dass die Abschwächung der wirtschaftlichen Entwicklung ein abgestimmtes Handeln der internationalen wirtschaftspolitischen Akteure erforderlich macht.
  5. Wir sind für ein offenes Welthandelssystem. Jede Art von Protektionismus muss verhindert werden. Trotz der gegenwärtigen Krise müssen alle Länder sicherstellen, dass ihre Konjunkturpakete nicht den Handel stören.
  6. Bei der Bewältigung der Weltwirtschaftskrise sind auch die Interessen der Entwicklungsländer zu berücksichtigen: “Wirtschaftswachstum kann ohne sie nicht auf Dauer generiert werden”.

An dem Treffen beteiligt waren Bundeskanzlerin Angela Merkel, OECD-Generalsekretär Angel Gurría, WTO-Generaldirektor Pascal Lamy, ILO-Generalsekretär Juan Somavia, der geschäftsführende Direktor des IWF Dominique Strauss-Kahn und Weltbank-Präsident Robert B. Zoellick.

Quelle: bwa-deutschland.de

Lesen Sie dazu auch “Merkel redet Klartext” und “Welt mit Zukunft”

Über den Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft e.V. (BWA)

Der BWA sieht sich als Partner der Politik, der sich im Unterschied zum klassischen Lobbying am Allgemeinwohl und nicht an Partikularinteressen orientiert. Gemäß seinem Leitprinzip „Wirtschaft – das sind wir alle“

Buch - Globalisierung gestalten

nehmen an der Meinungsbildung innerhalb des BWA erfolgreiche Persönlichkeiten aus der gesamten Gesellschaft teil. Mit diesem Ansatz will der BWA eine Brücke schlagen zwischen der Kompetenz seiner Mitglieder und dem Informationsbedarf der Politik.

Der BWA bekennt sich als erster Wirtschaftsverband zur Initiative für einen Weltvertrag (Planetary Contract) und für einen Global Marshall Plan, also für eine Verknüpfung von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen des Lebens auf globaler Ebene. Er tritt dabei insbesondere für die Durchsetzung der Millenniumentwicklungsziele der Vereinten Nationen ein.

Besondere Kompetenz hat sich der BWA im Bereich Außenwirtschaft erworben. In Partnerschaft mit der United Nations Conference on Trade and Development ist er offizieller Träger der Trade Point Federation in Deutschland, einer weltweiten Austauschplattform für Unternehmer.

Besuchen Sie den www.bwa-deutschland.de

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Darwins Alptraum

Ronald » 16 Februar 2009 » In Business Global » No Comments

Sie essen gerne Viktoria-Barsch? Vielleicht nicht mehr lange.

Irgendwann in den sechziger Jahren wurden in den Viktoria See in Ostafrika eine fremde Fischart eingesetzt - es war ein kleines wissenschaftliches

DVD - Darwins Alptraum

Experiment. Der Nil Barsch, ein hungriges Raubtier, hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fisharten auszurotten. Mit dem Effekt, dass es derzeit so einen Überfluss dieses fetten Fisches gibt, dass seine Filets in die ganze Welt exportiert werden.

An den Ufern des größten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzählbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents.

Dieser florierende globale Handel von Kriegsmaterial und Lebensmitteln hat an den Ufern des größten tropischen Sees der Welt eine seltsame Stimmung und Menschenmischung erzeugt, welche die “Darsteller” dieses Films repräsentieren: einheimische Fischer, Agenten der Weltbank, heimatlose Straßenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten…

Sehen Sie den Film auf video.google.de

Interview mit dem Regiesseur auf
arte.tv

Homepage: www.darwinsnightmare.com

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